LIEBES GESCHICHTEN –  Labyrinth der Gefühle

LIEBES GESCHICHTEN – Labyrinth der Gefühle

9. Oktober 2018 0 Von administrator

„Kaum zu glauben“, sagte Josie. „Schon spricht man wieder von Spätsommer.“
Nachdem sich der Sommer dieses Jahr nicht so recht entscheiden konnte, ob er kommen wollte, oder nicht, und dann mit solcher Macht kam. Es Blockweise dann so heiß war, das man nur nach drinnen flüchtete.

Kann man nur hoffen, dass der Spätsommer gleichbleibende angenehme Temperaturen aufweist.
„Ich freue mich schon drauf“, sagte sie, sich umdrehend zu Manuel. „wenn der Sommer seine ganze Fülle und seinen Reichtum in diesem Monat zeigt.“

„Nun“, sagte Manuel, „ich würde mich auch freuen, wenn du mich nach acht Wochen Enthaltsamkeit mal wieder ran lässt. Immer nur Handarbeit ist einfach zu langweilig. Ich mag deine Hand an meiner Männlichkeit. Und um ehrlich zu sein, ich habe auch das Gefühl das er größer und prächtiger in deiner Hand wird.“

„Hihihi.“ Josie kicherte. „Das liegt wohl mehr daran, dass ich kleinere Hände habe.“
„Nein.“ Manuel schaute sie ganz treuherzig an. „Das liegt an deiner magischen Lustgrotte, an deinen Duft der mich immer benebelt.

Diese Fortbildung die mich solange von dir ferngehalten hat, war extrem schwierig.“

„Komm“, sagte Josie, „du hast doch garantiert dort eine heiße Lady getroffen, die dich statt meiner verwöhnt hat.“

„Nein.“ Manuel hob die Hände. „Wie kannst du so etwas denken. Ich war dir treu.“

„Wirklich?“ Der Blick ihrer Augen war unergründlich.

„Ja sicher doch. Ich habe mich lediglich auf den Stoff der Fortbildung gestürzt, da wir ja auch kleine Tests geschrieben haben. Ja, und hin und wieder bin ich mit den anderen auch mal ein Bier trinken gegangen, so was muss sein, das verstehst du doch“, sagte Manuel.
„Mmmh klar, verstehe ich das.“

Wie gut, dachte Manuel, dass die Fortbildung in Dortmund war. Weit genug weg von hier. Und außerdem hatte er Josie jeden Tag einmal angerufen und zwar zu unterschiedlichen Zeiten, sie konnte sich daher nun wirklich nicht beklagen

Er hatte ihr ja auch treu bleiben wollen. Aber dann war den einen Abend diese rassige Frau aufgetaucht. Allein wenn er an deren Fahrgestell dachte. Die rehbraunen Augen, die langen seidigen Wimpern. Diese wunderschöne Tönung ihrer Haut. Das hüftlange dunkel gelockte Haar. Josie trug einen frechen Bob, er gab auch zu, es passte zu ihr. Er gehörte trotzdem nun mal zu den 90% Männern, die auf lange Haare bei Frauen standen.

Diese High Heels die sie trug, scharf. Josie hingegen, war unterwegs mit Sneaker, Ballerinas und auch mal Pumps.
Diese Nylons die sie getragen hatte, der superkurze Rock, dann die Bluse nur unter ihren Brüsten verknotet.

Sie hatte ihn sofort in den Bann gezogen.

Oh ja. Josie erinnerte sich gut an die erste Nacht die er sie mit ins Bett geschleppt
hatte, wie er sie umgarnt hatte.

Das ist der Teil wo Josie und Manuel wieder da anknüpften, an ihrem Leben vor Josie Reise mit ihren Eltern, und seiner anschließenden Fortbildung.

Der Urlaub in Thailand, wo ihre Eltern sie mit hingenommen hatten, war traumhaft gewesen. Vier Wochen Traumurlaub, wer konnte da schon nein sagen. Dann war Manuel zu dieser Fortbildung und da wollte sie wissen, ob er ihr wirklich treu war. Ihre Eltern mochten ihn nicht so gern. Ihr Vater sagte noch, mit der Erstbesten

wird er dich betrügen, wenn ihr euch eine so lange Zeit nicht seht.

„Männer sind so“, hängte er noch dran. Ein Satz, der sofort ihre Mutter auf den Plan

gerufen hatte, sie ihn spöttisch ansah und fragte: „Ist das so?“

Danach hatte er viel zu tun, das wieder ab zu wiegeln.

Josies Haut hatte in Thailand einen wunderschönen Teint bekommen. Ihr Haar war von der Sonne wieder blonder geworden. Und auf eine der vielen Wanderungen mit Ihren Eltern, als sie vor dem großen Buddha saß hatte in ihr den Plan reifen lassen, Manuel auf die Probe zu stellen.

Sie hatte sich Kontaktlinsen zu gelegt, ihre Schminkutensilien aufgefüllt, diese traumhafte Perücke gekauft. Ihre Mutter hatte sie nur angesehen und gesagt, denk dran das kann auch ein Schuss nach hinten sein.

„Ich weiß“. hatte sie leise gesagt. „Aber ich muss es einfach wissen, flüsterte sie.“

Ihre Mutter hatte ihr dann geholfen mit vielen Tipps, wie sie ihren Typ verändern konnte. Wie sie mit ein bisschen Öl den vertrauten Duft ihres Körpers verändern konnte. High Heels, es hatte eine Weile gedauert, bis sie darin ohne Probleme laufen konnte. Aber sie hatte es geschafft.

Sie wusste ja, in welchem Hotel er untergebracht war und so mietete sie sich für vier Tage, da ebenfalls ein.

Wie sie so beim Abendessen ins Restaurant kam, die Blicke aller Männer ruhten auf ihr, auch der Blick von Manuel. Sie tat unbeteiligt, das war schon schwerer wie gedacht.

Er lernte tatsächlich und das mit den Tests war auch richtig.

Am zweiten Abend in der Bar, war Tanz an gesagt, und er war zu ihr gekommen und hatte sie gefragt.

Sie hatte etwas verschämt ja gesagt. Kaum das er sie zum Tanz geführt hatte, war etwas passiert, sie hatte wieder ganz viele Schmetterlinge im Bauch gehabt. In seinen Armen beim Tanz zu liegen, war etwa neues, aufregendes. Sie waren seit drei Jahren zusammen, aber noch nie gemeinsam tanzen gewesen. Sie hatte gar nicht gewusst, welch ein begnadeter Tänzer Manuel war. Sie schwebte geradezu in seinen Armen dahin. Die Blicke, die er ihr schenkte, sie hatte das Gefühl er schaute auf den Grund ihrer Seele hinab.

„Du bist schön“, hatte er ihr ins Ohr geraunt. „Wunderschön.“ Aber es muss bei diesem Tanz bleiben, bedauerte er, ich habe eine Freundin.

„Vergiss sie“, flüsterte sie, wie in einem Rausch, dieser neu entdeckten Gefühle für ihn, dieser Leidenschaft, die sie in den Momenten des Tanzes für ihn verspürte.
„Soll ich wirklich?“, fragte er leise. Und dann: „Kommst du mit auf mein Zimmer heute Nacht?“, fragte er rau.

„Ich weiß nicht“, machte sie dann einen Rückzieher. Entwand sich seinen Armen und verschwand.

Eine Stunde später rief Manuel sie an. Fragte nach, ob der Jetlag inzwischen von ihrer Reise verschwunden sei. Und sagte ihr, dass er sie vermisse.
Dieser Schuft. Eine Etage höher, ballte Josie die Fäuste. Aber gut, sie würde das Spiel jetzt durchziehen.

Manuel schaute der schönen Unbekannten nach, als sie sich aus seinen Armen entwand und von der Tanzfläche entschwand.

Er liebte Josie, dessen war er sich ganz sicher, drei Jahre hatten allerdings etwas, von dem Glanz der ihre Liebe mal ausmachte, verlieren lassen.

Diese Frau, mit der er soeben getanzt hatte, in deren Augen er eintauchen konnte, hatte schon Sehnsuchtsgefühle geweckt

Ein leises Ziehen.

Ja, gestand er sich ein, ich wäre mit ihr ins Bett gegangen.

Am nächsten Tag konnte er sich kaum auf den

vorgetragenen Stoff konzentrieren.

Er fieberte dem Abend entgegen. Würde sie wieder kommen? Fragte er sich.

Und dann glaubte er kaum seinen Augen trauen zu können…da, da war sie. Heute trug sie eine smaragdgrüne Tunika, nur diese und goldene High Heels mit Riemchen am Bein hoch.

Wieder folgten ihr alle Blicke.
Innerlich stöhnte Manuel auf, oh Josie verzeih mir.

Wieder tanzten sie und wieder war diese seltsame Spannung zwischen ihnen.

„Wie heißt du?“, fragte er.

„Madeleine“, sagte sie. „Und du?“

„André“, sagte Manuel.

„Weißt du André“, sagte sie. „Ich habe letzte Nacht wach gelegen, die Schmetterlinge haben unentwegt in meinen Bauch geflattert.“

Seine Stimme wurde atemlos: „ ist das wahr?“

„Hast du sie auch gespürt?“, fragte sie leise.

„Nein“, gab er zu. „Aber ein leises Ziehen, Sehnsucht nach dir, das habe ich gespürt.“

Er nahm ihr Gesicht in beide Hände, konnte gar nicht anders als er in ihre wunderschönen Augen blickte, küsste sie.

Es war seltsam vertraut und doch wieder nicht.

Josie flüchtete in ihr Zimmer, warf sich auf ihr Bett.
Weinend.

Darüber schlief sie ein.

Ihr Handy riss sie aus ihren unruhigen Schlaf.

„Hey Kleines, wie geht es dir?“, fragte Manuel.

„Gut“, sagte Josie langsam. „Ich vermisse dich nur so sehr.“

„Ich dich auch, flüsterte Manuel, wie sehr wünschte ich mir, du wärest jetzt hier und..“

Josie unterbrach ihn. „Soll ich kommen?“

Manuel erschrak, was hatte er da gesagt, wie sollte er ihr gegenüber treten…
Aber auch Josie wusste, zum derzeitigen Zeitpunkt, eine blöde Idee. Sie war so braun geworden wie lange nicht mehr und wenn sie bei ihm aufkreuzte, würde sie ihren Test gefährden.

Erschrocken hatte sie aufgelegt.

Manuel ließ sich langsam wieder aufs Bett zurück gleiten.
„Madeleine“, flüsterte er leise vor sich hin, du hast mich verzaubert.

Josie war morgens tränenüberströmt aufgewacht, sie zitterte.
Stand unsicher auf und tappte ins Bad.

Oh mein Gott. Ihr Spiegelbild erschütterte sie. Dann raffte sie ein paar Sachen zusammen, ging nach unten in den Wellnessbereich des Hotels. Erst Sauna, um alles heraus zu schwitzen, dann ein paar Runden schwimmen, zwecks auspowern. Dann frühstücken, anschließend zur Massage und dann Yoga.

So jetzt war sie wieder bereit für den Tag.

Manuel hatte eine kleine Pause und so rief er Josie an. „Hallo Kleines.“

„Hör auf damit“, sagte sie. „Ich bin schon groß. Außerdem reicht es, wenn meine Eltern mich immer so nennen.“

„Warum so aggressiv?“ Er war überrascht, das hatte sie doch vorher nicht gestört.

„Josie“, begann er wieder. „Ich hab nur so eine Sehnsucht nach dir.“

Sie, jetzt einen Gang zurücknehmend: „Ich doch auch nach Dir. Nur die letzten vier Wochen mit meinen Eltern, wir waren seitdem WIR zusammen sind, noch nie so lange getrennt, ich habe ein wenig Angst…“

Sie ließ es offen.

Manuel sagte: „Josie, wir lieben uns doch. Was sind schon vier Wochen?“

„Mit deinen dazu, werden es acht Wochen sein“, sagte sie leise.

Weil ihm jetzt nichts mehr einfiel, und sich auch das Bild von Madeleine wieder vor seine Augen schob, sagte er: „Oh, schon so spät, ich muss wieder. Küsschen.“

Aufgelegt.

 

Neugierig wie es weitergeht?

 

 

 🙂

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