MÄNNER IM WANDEL – Mundart

MÄNNER IM WANDEL – Mundart

9. August 2018 0 Von administrator

Lukas bekam über seine Mutter die Nachricht, dass er sich bitte ein wenig um den neu in der Stadt weilenden Anselm kümmern möge, den Sohn der Nachbarn.

„Anselm?“, fragte er verwundert nach. „Ist das der, der Saxophon spielte?“

„Ja“, sagte seine Mutter. „Schön, dass du ich erinnerst. Anselm hat jetzt ein Musikstudium angefangen und seine damals gegründete Band, spielt schon auf so mancher Veranstaltung erfolgreich auf.“

Seine Mutter hat nur Sorge, das er an die falschen Freunde gerät. „Daher sei bitte so lieb und schau hin und wieder mal bei ihm vorbei… ich gebe dir seine Adresse und Handynummer.“

„Ja, ist gut Mama“, sagte Lukas. „Aber wenn ich mir vorstelle, du hättest mir so einen Aufpasser geschickt vor 7 Jahren, dann hätten wir beide ein ernstes Wörtchen miteinander zu reden gehabt.“

Kopfschüttelnd legte er auf.

Mütter.

Jetzt sollte er wohl allen Ernstes noch den Babysitter machen.

So fand ihn Simon stehend, nachdenklich aus dem Fenster blickend.

„Hey, was ist los?“

Lukas drehte sich um. „Stell dir vor, meine Mutter hat mich zum Babysitter eines Nachbarsohnes erkoren, ich soll auf das Bürschchen mal ein Auge haben, da dieser neu in der Stadt ist.“

„Und?“, fragte Simon nach. „Was ist das für ein Typ? Braucht der einen Babysitter?“

„Anselm“, sagte Lukas langsam… wurde aber durch den Lachanfall Simons unterbrochen.

„Wie heißt der?“ Simon bog sich vor Lachen.

„Anselm“, sagte Lukas. „Was hast du daran auszusetzen? Seine Brüder heißen Wendelin und Claudius, da hat er noch Glück gehabt, finde ich und seine Schwester heißt Theodora.“

„Die Armen.“ Simon wischte sich die Lachtränen aus den Augen.

Lukas schaute ihn streng an. „Theodora ist eine total aparte Frau. Sie weiß ganz genau was sie will. Claudius ist ein anerkannter Forensiker und mit Wendelin bin ich zur Schule gegangen, das war ein richtig dufter Freund, heute ist er Theologe, aber ein recht streitbarer. Und Anselm das Küken, hat mit sechzehn sein erstes

Saxophon bekommen, die ersten Wochen hat sich die Nachbarschaft die Ohren zugehalten. Einer Katze auf den Schwanz treten, hat weniger schrille Töne hervorgebracht.

Aber dann, dann hatte er es ziemlich schnell drauf. Wenn er dann spielte, dabei an seinem Fenster stand und du hast ihn schemenhaft durch die Gardine gesehen, dann…“

„Dann?“ fragte Simon jetzt neugierig.

„Dann bin ich immer verdammt geil geworden. Der hatte so eine Art das Saxophon zu bewegen, das mir ganz anders geworden ist. Und die Mädchen lagen diesen Bengel nur so zu Füßen“, schloss Lukas.

„Wenn ich das richtig sehe, bist du etwa sieben Jahre älter als…“ Simon musste immer noch grinsen „als …. Anselm.“

„Stimmt“, bestätigte Lukas.

„Wie sieht er denn aus?“, fragte Simon.

„Wie er jetzt aussieht? Keine Ahnung.“ Lukas zuckte die Schultern. „Er war ja dann immer mit seiner Band unterwegs. Aber so vor sieben Jahren, ein echter Frauentyp, noch nicht ganz ausgewachsen, er war so um die 1,78m würde ich sagen, trug das brünette Haar lang, grüne Augen und recht lange Wimpern grade Nase. War durchtrainiert, er radelte viel, wie wir alle, und hatte Judo und Aikido im Kurs. Und meditierte sehr intensiv. Seine Eltern machten sich schon Sorgen deswegen.
Irgendwie bin ich jetzt doch neugierig geworden, wie er sich entwickelt hat“, sagte Lukas plötzlich.

Simon stand an der Küchenzeile, machte sich einen Espresso „Für dich auch einen?“

„Gern“, antwortete Lukas geistesabwesend und tippte bereits die Nummer die ihm seine Mutter gegeben hatte in sein Handy. Statt Klingelton gab es eine Einladung in sein Konzert in einer kleinen Studentenkneipe. Ein beliebter Treffpunkt für alle die gute Musik schätzten.

„Wer ist da?“, erklang es am anderen Ende.

Lukas musste sich konzentrieren. „Hallo Anselm, ich bin es Lukas, wollte mal hören…“

Wurde aber unterbrochen.

„Wer hat dich als Aufpasser installiert?“, fragte dieser belustigt. „Lass mich raten, meine Mutter, über deine Mutter.“

„Stimmt“, bestätigte Lukas. „Andererseits auch mal ein Grund sich wieder zu sehen, ganz zwanglos.“

„Komm doch einfach zu meinem Live Auftritt heute Abend und dann trinken wir ein Bier, oder mehr hinterher gemeinsam“, lud Anselm ihn ein.

„Okay, mache ich“, sagte Lukas. „Mal sehen, ob du aus deinen Saxophon inzwischen mehr heraus holen kannst, als…“

Anselm unterbrach ihn „… als der Katze auf den Schwanz treten meinst du? Lass dich überraschten Lukas. Bis dahin.“

Lukas legte auf.

Simon reichte ihm den Espresso.

„Er ist sehr selbstbewusst“, sagte er zu Simon, der ihn fragend ansah. „Ich bin jetzt sehr neugierig auf das Kerlchen geworden.“

Abends
Lukas machte sich fertig. Hatte sich für eine hellgraue Jeans entschieden, dazu passend ein leicht kariertes Hemd und blauen Pullover, darüber Schaltuch, Lederjacke und Sneakers.

Er war etwas aufgeregt, das konnte er nicht verhehlen. Die Kneipe fand er sofort,

auch wenn er hier schon länger nicht gewesen war, zu seinen Studiumszeiten hatte es ihn ebenfalls des öfteren hierher getrieben. Das Live Musik Angebot war immer erstklassig gewesen, daran schien sich auch nichts geändert zu haben.

Es war voll, wie immer bei solchen Veranstaltungen und die Anwesenden warteten wie er, gespannt auf die Darbietung. „Ein Bier bitte“, bestellte er bei der herumeilenden Kellnerin. Die schaute kurz auf.

„Hallo Lukas, lange nicht gesehen.“

„Marie.“ Auch Lukas war überrascht. „Immer noch fleißig.“

„Mmhh ja, was muss das muss“, antwortete sie. „Schön das du dich mal wieder sehen lässt.“

Marie… oh mein Gott, das war schon eine Weile her, er dachte nach… sie hatte ihn mal sehr interessiert und das schien so, wie er das Leuchten in ihren Augen eben deuten konnte, auf Gegenseitigkeit beruht zu haben. Nur, sie waren nie zusammen gekommen. Entweder hatte er, oder sie, gerade in einer festen Beziehung gesteckt… aber wer weiß, nachdenklich schaute er ihr nach. Ich sollte, so nahm er sich vor, doch mal wieder öfter hier aufzuschlagen.

Der kleine Vorhang öffnete sich und die Band wurde mit heftigem Geklatsche willkommen geheißen. Sie fingen ganz langsam an… Lukas schaute, konnte aber von denen die dort spielten, keinen in Verbindung mit Anselm bringen. Ein Schlagzeugsolo, alles verdunkelte sich und dann, wie hingebeamt von Scotty stand er da, Anselm und begann zu spielen. Stille im Raum, man hätte eine Stecknadel fallen hören… so leise war es.

Lukas starrte fasziniert auf die Bühne, mein Gott, der hatte sich ja raus gemacht und was er dem Instrument für Töne entlockte. Er schloss die Augen, sah sich und Marie, deren Körper er so bog, wie Anselm das Saxophon bespielte. Oh mein Gott, dachte er, meine Hose ist eng, so verdammt eng. Junge, wer hält das aus?

Langsam kamen auch die anderen Instrumente wieder dazu… leise und verhalten am Anfang, aber dann voll und voller, quollen die Töne über die Bühne, rissen jeden einzelnen mit. Jetzt klatschten und pfiffen die ersten im Rausch der Musik.

„Gut der Kleine“, sagte da Marie neben ihm und reichte ihm das Bier.

Lukas konnte noch nicht antworten, die Klänge hatten ihn noch im Griff. Ebbten jetzt erst langsam ab, er öffnete seine Augen und sah direkt in Maries.

„Ja, er ist gut“, bestätigte er langsam. „Verdammt gut, hätte ich ihm gar nicht zugetraut.“

„Du kennst ihn?“, fragte Marie überrascht.

„Ja, er und ich kommen aus dem selbem Ort, wir waren Nachbarskinder.“

Das Geklatsche hatte noch immer nicht aufgehört.

Der Vorhang schloss sich, um sich wieder zu öffnen, als Stille eingekehrt war. Diesmal begann Anselm, der in Seitenlage auf dem Boden war und das Saxophon, wie eine neben ihn liegende Geliebte bespielte. Wieder stiegen Bilder in Lukas auf, als er die Töne verinnerlichte und diesmal war es nicht Marie, die er beglückte auch nicht Simon…

Er fuhr sich über die Augen…aber das Gesicht dessen, wem seine Gunst galt lag hinter Schleiern.

Er trank einen Schluck und ließ sich dann wieder von den fordernden Tönen locken, verführen.

Noch zwei, oder waren es drei Stücke, die Anselm und Band die sich: „die Beamer“ nannten, wurden abgespielt, dann war Schluss.

 

andere kleine Szene

Entschuldige mich bitte einen Moment…“

„Klar“, sagte Lukas, stand dann auf und schaute sich die Bücher im Regal an, die Bilder an den Wänden.

Bilder…er stutzte kurz, da war etwas, aber was nur…

Was war das? Verflixt, er wurde alt… sein Gedächtnis ließ ihn in solch wichtigen Momenten einfach im Stich.

Eine Kamera …er griff unwillkürlich danach, schaute, was Anselm so fotografierte und wurde rot…

Anselm der bereits wieder hereingekommen war, verhielt sich ganz still, beobachtete seinerseits jetzt Lukas…

Der Bild für Bild weiter gleiten ließ und schon wieder merkte, wie ihn solche Bilder anmachten. Verdammt, innerlich fluchend spürte er, wie seine Hose erneut spannte.

Anselm ging leise wieder raus und kam, mit einem Räuspern wieder rein.
„Gefällt dir meine Kamera?“

Lukas fuhr wie ertappt herum.

„Interessante Bilder“, dann langsam sagend und fragend: „Deine Bandmitglieder?“

Anselm prustete los. „Ein interessantes Wortspiel – Band- mit- Gliedern.“

„Du hast Recht“, grinste Lukas jetzt auch. „Das hat was.“

„Und sind sie es?“, konnte er es sich nicht verkneifen, nachzuhaken

„Ja sind sie – um dann nach zu setzen, wir machen solche Aufnahmen jedes Jahr allein, um zu wissen wie „er“ sich verändert hat?“

„Und?“, fragte Lukas jetzt. „Deiner auch dabei?“ Seine Stimme klang rau.

„Na sicher“, kam die Antwort. „Ich bin ja auch ein „Band mit Glied“, der die umgeschlagene Stimmung von Lukas sehr wohl bemerkte.

Anselm trank einen Schluck Rotwein… sagte dann: „Falls du dich fragst, welcher meiner ist, es ist der vierte.“

„Ich wollte nicht“, begann Lukas verlegen… und schaute sich dennoch Bild vier wieder an, seiner Worte Lügen straften.

„Das ist deiner?“, sich nicht verkneifen konnte.

„Genau“, sagte Anselm.

„Das glaube ich jetzt nicht“, sagte Lukas der gerade bei diesem Bild schon etwas länger hingeguckt hatte.

Anselm begann seinen Gürtel zu öffnen, die Knöpfe seiner Hose nacheinander aufzuknöpfen, um dann seine Hose herunter zu streifen und seinen Slip folgen ließ.

„Sieh selbst und vergleiche“, sagte er dann locker.

Lukas schloss die Augen… wollte er …

Nein, das ging nicht, das war Anselm, der Junge aus der Nachbarschaft. Doch die Neugierde siegte, er öffnete seine Augen wieder, drehte den Kopf von der Kamera weg, da stand er, mit heruntergelassener Hose und einem echt prachtvollem Schwanz.

Wie in Trance, die Kamera noch in der Hand, Bild vier sichtbar, näherte er sich Anselm.

Verglich.

Legte die Kamera weg und unter den aufmerksamen Blicken von Anselm, berührte er diesen …

Kein Wort fiel zwischen ihnen, stattdessen begann Lukas dieses Prachtstück von Schwanz zu wichsen.

Ja, er fühlte sich gut an, verdammt gut. Seine pralle Eichel schälte sich unter der

Vorhaut hervor. „Wahnsinn“, murmelte er vor sich hin und ohne groß zu überlegen, stülpte er seine Lippen darüber verwöhnte ihn mit seiner Zunge, seinem Gaumen, seinen Lippen. Das noch unterdrückte, verhaltene Stöhnen Anselms, steigerte seine Lust diesen Schwanz zum Abspritzen zu bringen. © 2013

 

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🙂

 Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Männer im Wandel

Sissys – Transgender – Crossdresser

Benedikt

Manuel und Manuela

Aus der Homoerotik:

Männer in Schwulitäten

Nicht schwul aber …

Lukas und Simon

Mundart

Die Nacht mit Anselm

Homoerotik

Kannst du mich äußerlich zur Frau umwandeln

Vom Damenwäscheträger zum Crossdresser

Transsexuelle

Begebenheit am Rande

Ausprobieren

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Homoerotik – Crossdresser – Sissys

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LESEPROBEN:

Manuel oder Manuela

Benedikt – Crossdresser

Männer im Wandel

Lucas und Simon- eine ganz normale WG