LIEBES GESCHICHTEN – Dessous – Verführung oder Verheißung

LIEBES GESCHICHTEN – Dessous – Verführung oder Verheißung

21. Juni 2018 0 Von administrator

Das hier ist eine Geschichte mit meinen Freundinnen Iris und Leandrah

Dessous – Verführung oder Verheißung

Meine Neugierde trieb mich an meinem freien Tag in diesen neuen Dessousladen. Er galt als absoluter Geheimtipp. Erstens brauchte ich eh mal wieder ein paar neue Teile, es kann ja nicht schaden sich hin und wieder neu zu präsentieren. Normalerweise entgeht mir ja so schnell nichts, aber der neue Job, die Einarbeitung dessen, hatten mein Augenmerk auf alles andere eingeschränkt. Am Freitagabend, als ich mit Iris unterwegs war, erzählte diese mir von diesem unglaublichen Laden. Auch, das man gewisse Änderungswünsche äußern konnte und diese auch sogleich von einer Weißnäherin geändert würden. „Wenn du schlichte Dessous ausgesucht hast, ist man auch gerne bereit gegen eine Zuzahlung nach deiner Zeichnung etwas darauf zu sticken.“ Eine Frau, die uns zugehört hatte, nicht absichtlich, aber Iris ist, wenn sie etwas erzählt, vor allem wenn sie von etwas sehr angetan ist, nicht gerade leise so das es immer mal unfreiwillige Zuhörer gibt, drehte sich uns zu. „Es gibt da noch eine zweite Etage über eine Wendeltreppe, die ein wenig versteckt liegt, zu erreichen. Da oben soll auch die Weißstickerei liegen. Alles reine Handarbeit hat man mir versichert.“

„Ihr sprecht gerade von dem neuen Dessousladen?“, fragte eine weitere nach. Zeitgleich antworteten wir mit einem Ja. „Nun, ich kann Euch sagen“, sie lächelte vielsagend, „nicht nur die Handarbeit ist perfekt, auch eine flinke Zunge wird Euch überzeugen.“

Kopfschüttelnd widmeten wir uns wieder unseren Cocktails. „Iris, ich verstehe nicht was die meinen.“ „Leandrah, ich habe mir dort rostrote Dessous gekauft, passen einfach toll zu meiner Haarfarbe, sogar ein Negligé in dieser Farbe hatten sie dort. Sündhaft teuer, aber einfach nur schön. Wenn meine Finanzen es zulassen werde ich garantiert wieder dorthin gehen. Du, Leandrah, bist doch auch immer auf der Suche nach sexy Dessous mit Stil. Dir kann ich nur raten, belass auf dem Konto zu dem deine EC Karte gehört, nur einen bestimmten Betrag den du ausgeben willst, sonst musst du den Rest des Monat hungern oder dich bei Freunden durchfüttern lassen.“

Jetzt versteht ihr, warum ich neugierig war. Mein erster freier Tag nach vier Wochen. Das erste Gehalt auf dem Konto verleitet einem ja immer dazu, das Bruttosozialprodukt wieder anzukurbeln und so war ich unterwegs. Iris hatte mir eine gute Lagebeschreibung gegeben, aber auch noch einmal gewarnt, den Überblick meiner Finanzen nicht aus den Augen zu verlieren. „Leandrah, ich kenne dich. Du schießt gern über das Ziel hinaus.“

Da war er, in einer kleinen Seitenstraße, ein wenig versteckt liegend, fiel jedoch durch die fliederfarbene Aufmachung auf. Zart und duftig der Name „Dessous“, versprechen Sinnlichkeit und Verheißung, darauf gepinselt. Oh ja, das konnte ich nur bestätigen. Männer drehen ja vollkommen durch, wenn Frau sich ihnen in entsprechender Wäsche präsentiert. Iris hatte Recht gehabt, die Auslage des Schaufensters zeigte klar und deutlich, die hier gezeigten Dessous waren reine Sünde. Aber welche Frau, sein wir doch mal ehrlich, ist nicht der Ansicht, sie sei jede Sünde wert.

Ich betrat den Laden, ja Laden, denn eine ganz besondere Atmosphäre herrschte hier, umhüllte dich, nahm dich gefangen. Ein Geschäft hingegen ist anders aufgebaut, kühler, unpersönlicher. Die Dessous waren nicht auf leblosen Rundgestängen angehängt, sondern wurden getragen von fast lebensechten Puppen, dahinter dann in Schubladen die verschieden Größen sorgfältig verpackt. Staunend stand ich in dem Laden und ließ alles auf mich wirken, bis dann mein Blick auf das Ensemble das Iris ausgewählt hatte, fiel. Ich musste ihr Recht geben, besser hätte sie nicht für sich einkaufen
können. Mein Sinn stand heute allerdings nach grün schillernd, meine Augen betonend. Oder, ich schaute mich um, das cremefarbene dort drüben vielleicht, aufgemotzt mit einer rostfarbenen Stickerei dürfte auch den einen oder anderen Mann in meinem Bekanntenkreis um den Verstand bringen.

„Kann ich ihnen helfen?“ Fast lautlos war eine Verkäuferin an mich herangetreten, aber sah ich richtig, diese trug ein schwarzes schulterfreies Korsett, einen schwarzen dazu passenden String sowie die an dem Korsett befestigten Strümpfe und dazu silbergraue High Heels. Auf meinen überraschten Blick hin erklärte sie mir, laut ihrer Chefin sei die Arbeitskleidung das beste Aushängeschild, die effektivste Werbung schlechthin.

Davon hatte Iris mir aber nichts erzählt, schoss es mir durch den Kopf.
„Wenn sie allerdings ein Problem damit haben, kann ich Ihnen auch eine Kollegin rufen, die mehr trägt.“
„Neiinn, ich habe da kein Problem mit, aber tragen sie das jeden Tag?“
Sie lächelte, „Nein. Am Samstag nach Ladenschluss werfen wir die Wochentage wieder in den Korb und sammeln vier heraus. An diesen Tagen zeigen sich vier Kolleginnen immer in Reizwäsche, an den restlichen zwei Tagen sind wir brav in Kleid oder klassisch in Rock und Bluse. Wir loten noch aus, was im Endeffekt gewinnbringender ist.“
„Kein schlechtes Konzept“, musste ich zugeben.
„Stimmt“, sie lächelte wieder, „bei uns soll Frau sich wohl fühlen und fallen lassen können. WIR bedienen sie richtig nach allen Regeln der Kunst.
Ich fragte jetzt nach grüner Reizwäsche. Sie schaute mich prüfend an. „Sie wollen das Grün ihrer Augen betonen?“ „Richtig.“ „Grün ist schwer zu bekommen.

Wir können Ihnen aber folgendes Angebot machen, suchen Sie sich weißen Batist aus, wir färben Ihnen diesen in Ihrem gewünschten Grünton ein oder wählen Sie zwischen diesen farbigen Seidenstoffen Ihren Farbton aus und wir fertigen Ihnen Ihre Wäsche nach Wunsch. Wir können dann auch z.B. schwarze Spitze mit einfügen. Als Modelwahl steht Ihnen unser gesamtes Programm zur Verfügung. Sie müssten mir dann nur nach oben folgen, damit wir Maß nehmen können.“
„Klar.“ Ich schluckte, fragte noch mal nach: „ Und das ist wirklich möglich?“ „Selbstverständlich. Die Kundenzufriedenheit ist unser höchstes Ziel.“
Iris Warnung bezüglich meiner Finanzlage fiel mir wieder ein und daher fragte ich: „Was käme da an Kosten auf mich zu?“

Sie schaute mich prüfend an. „Warten Sie, ich werde mich informieren.“ Damit verschwand sie auf geheimnisvolle Art und Weise und mein Blick fiel erneut auf diese wunderschöne zarte Batist Wäsche in schlichtem Creme. Ich schaute in der Schublade nach Größe sechsunddreißig. Dieses traumhafte Straps Top, dazu der String, die Strümpfe. Ich schaute mir diese beim Model noch einmal an. Hey, die waren selbsthaltend und gleichzeitig mit Strapsen tragbar. Heiss, da fast unsichtbar vom Gewebe, erinnerte es mich an „des Kaisers neue Kleider“. Aber oben circa zwölf Zentimeter bestickter Rand mit verschiedenen cremefarbenen Tönen. Mir wurde ganz heiß, als meine Finger darüber glitten. Ganz in Gedanken öffnete ich meine Tasche, holte einen Bleistift heraus und malte auf das Straps Top ein zartes Muster dorthin, wo ich mir vorstellen konnte, das farbliche Akzente durch eine Stickerei diesen Batist noch mehr veredeln konnten.

„Was machen Sie da?“, erklang eine Stimme hinter mir.
„Ich male“, antwortete ich.
„Das sehe ich“, erhielt ich zur Antwort.
„Nun, ich will ja nur festlegen“, erklärte ich. „welche Stickerei ich auf diesen Top haben möchte und ebenso hier an dem String.“
Ich hielt diese hoch.

„Schön“, die Verkäuferin schaute mich an, „Sie scheinen genau zu wissen, was sie wollen.“
„In der Regel schon“, erwiderte ich.
„Also, meine Chefin sagt, wenn Sie bereit sind, den ganzen Vorgang von der Stoff-, Spitzen- bis hin zur Modelauswahl, über das Maßnehmen und des Anpassens am Samstag filmen zu lassen, dann zahlen sie nur den Preis, den das Model in einer vorhandenen Farbe kostet. Für uns ist das Werbung und Sie haben dafür ein besonderes Stück.“
Das klang gut, deswegen stimmte ich zu. „Kein Problem, mache ich. Nur noch eine Frage, dieses würde ich gern heute schon mitnehmen. Ist das machbar?“
„Wenn Sie genügend Zeit haben?“, wurde gefragt.
„Habe ich“, erklärte ich.
„Okay, dann folgen sie mir bitte nach oben“, wurde ich aufgefordert. Die Wendeltreppe lag wirklich gut versteckt. Lag vermutlich auch daran, dass der Blick auf diese atemberaubende Wäsche nichts anderes zuließ. Aus den Augenwinkeln bemerkte ich, dass neue Kunden den Laden betraten und auch schon wie durch Zauberhand aus einer versteckten Tür zwei, ebenfalls in heißen Outfits gekleidete, Verkäuferinnen sich ihnen näherten.

„Mein Name ist Tamara“, wandte sich die vor mir gehende Verkäuferin an mich. „Es ist in unserem Interesse, dass jede Kundin ihre unverwechselbare Kundenzufriedenheit oder besser gesagt, ihre Befriedigung in unseren Räumlichkeiten findet. So hier ist unser Atelier. Ich darf vorstellen, meine Chefin, Madame Claudine.“
Eine sehr aparte Frau, wenn ich das mal so bemerken darf, circa ein Meter fünfundsiebzig groß, schlank, lange blonde Haare mit brünetten Strähnen durchzogen, blaue Augen, mit Eyeliner die Augen noch effektiver zur Geltung gebracht, seidige Strümpfe, darüber ein schwarzes kurzes Stretchkleid, aus dem üppige Brüste quollen.

„Wie heißen Sie?“, fragte sie mich.
„Leandrah.“
„Nun Leandrah, Sie wollen den Traum in grün?“ Sie hob mein Kinn dabei an, blickte mir in die Augen. „Schöne Augen, ja ich kann sie verstehen wenn sie diese noch unterstreichen wollen. Würden Sie bitte noch hier unterzeichnen, dass sie mit den vereinbarten Konditionen, die Ihnen Tamara genannt hatte, einverstanden sind. Okay danke.
Dann gehen wir doch in das Boudoir. Wir wollen, dass alles ungezwungen und in einem ansprechenden Ambiente gezeigt wird.“ Ab dem Augenblick, in dem ich mit Madame Claudine das Zimmer betrat, lief die Kamera. „Wir haben hier schon mal alle grünen Seidenstoffe ausgelegt.“ Ich schaute mir in Ruhe die unterschiedlichen grüntöne an, hatte auch schon bald meinen Favoriten gefunden. Entschied mich dann noch zusätzlich für eine schwarze, sehr filigrane Spitze, die ich seitlich eingearbeitet haben wollte in die Korsage, die wie bei Tamara trägerfrei sein sollte. Auch der String sollte als Verbindung von vorn und hinten diese schwarze Spitze haben. Nun waren die Farbe sowie die Spitze und das Model klar.

Tamara trat an mich heran. „Ich muss Maß nehmen, ziehen Sie sich bitte hierfür aus.“ Madame Claudine hielt sich ebenfalls noch im Raum auf, hatte sich auf die dort stehende Ottomane gesetzt, hielt Block und Stift bereit um aufzuschreiben, was Tamara ansagte. Ihr ohnehin kurzes Kleid schob sich dabei noch weiter nach oben. Sie hatte makellose Beine, wie ich feststellen konnte, während ich langsam meinen Blazer auszog, anschließend meinen wollweißen Rolli über den Kopf zog. Dadurch entging mir, das Tamara und ihre Chefin sich mit wohlwollenden Blicken verständigten. Anschließend zog ich meine Stiefeletten aus, öffnete meine Jeans und streifte diese über die Hüften langsam hinunter. Warum ich das langsam tat, konnte ich an sich nicht sagen. Vielleicht wollte ich mehr unbewusst der Madame zeigen, dass auch ich einen vorzeigbaren Körper habe.

Das in Madame Claudines, sowie in Tamaras Augen so ein besonderes Glitzern, als sie sahen das ich unbewusst strippte, erschien, entging mir. Ich stand jetzt in BH und String sowie halterlosen Strümpfen vor den beiden Frauen.

„Leandrah“, Madams Stimme klang leicht belegt, „Sie müssen bis auf die Strümpfe alles ausziehen.“ Ich griff nach hinten, löste meinen BH, streifte diesen ab. Anschließend streifte ich meinen String hinunter. Tamara näherte sich mit dem Maßband, schlang es auf Höhe meines Po’s um mich herum, nannte die Maße. „Spreizen Sie bitte Ihre Beine,“ folgte die nächste Aufforderung. Dabei spürte ich das Maßband jetzt über meinen Schamlippen, knapp neben meinem Dreieck vorbei, links, dann rechts. Wieder nannte sie Maße und Madame notierte.

Neugierig wie es weiter geht?

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BUCH: Liebes Geschichten

Leseprobe:

Valentinstag und die süße Verführung

Dreizehn (13)

Der Anfang – Urlaub in der Camargue

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Im Labyrinth der Gefühle