DAS FENSTER ZUM INNENHOF – Aus Mittendrin – Leseprobe 1

DAS FENSTER ZUM INNENHOF – Aus Mittendrin – Leseprobe 1

14. Juni 2018 0 Von administrator

EINE SZENE

Dann glitt sein Blick weiter. Ein Schnarren ließ ihn den Blick weiter nach unten gleiten: Ein Rollo wurde gerade hochgezogen.

Eine Frau, bekleidet nur mit einer schwarzen Strapskorsage samt Tanga, stand im Fenster und atmete tief die frische Morgenluft ein. Danach setzte sie sich auf einen Stuhl des Schlafzimmers und begann einen hauchdünnen Strumpf über ihren Fuß zu streifen.

„Nicht“, erklang da die Stimme eines Mannes, „lass mich das machen. Du weißt, wie sehr ich deine Füße liebe – ob nackt oder bestrumpft.

„Achim, bitte, heute nicht, ich habe es eilig.“

„Nichts kann so wichtig sein“, warf er sich an die nackte Brust – er trug lediglich ein Handtuch um die Hüften –, „wie das Verwöhnen deiner zauberhaften Füße und Beine… Außerdem ist heute Samstag.“

„Für dich ja, aber wir erwarten in der Boutique noch die neue Ware, sie muss ausgepreist werden und ins Fenster.“

„Carina, du bist die Chefin, da ist es doch egal, ob du ein wenig später kommst. Komm, lass dich nicht so lange bitten. Mach mich glücklich.“ Er hatte während des Gesprächs liebevoll ihren nackten Fuß geknetet, setzte diesen auf dem Handtuch ab und rieb den Fuß rauf und runter.

Jonas hörte das wohlige Stöhnen des Mannes. Dann ging dieser in die Knie. Seine Lippen glitten wie suchend über den noch nackten Fuß und das Bein, an dem schon bestrumpften dann wieder hinunter. „Ich bin verrückt nach deinem Duft“, stammelte er, stand wieder auf, zog das Handtuch weg und setzte beide Füße, den nackten sowie den bereits bestrumpften, auf seine Erektion, drückte die Füße darauf, rieb sie weiter rauf und runter. Wieder verstärkte sich das Stöhnen, dann ging er erneut auf die Knie, legte sich ihre Füße auf sein Gesicht, bewegte sie auch hier rauf und runter ließ seine Zunge über die Fußsohlen gleiten. Dann fuhr er mit der Zunge zwischen ihre nackten Zehen, jetzt hatte auch sie sich zurückgelehnt, ihre Brüste hoben und senkten sich in der sehr angepassten Korsage, ihr Mund war leicht geöffnet und kleine spitze Schreie entwichen ihr.

Der Mann lächelte wissend, stand wieder auf legte erneut ihre Füße links und rechts von seinem Schwanz, fuhr sie erneut rauf und runter, packte dann ihre Fußsohlen um sein Teil und sie fing intensiv an seinen Schwanz zwischen diesen hin und her zu rollen. Dabei kam ihre Zunge immer mal wie stoßend zwischen ihren Lippen hervor und verschwand wieder. Und jetzzzzzt – fast wie ein Brunftschrei klang es – als er abspritzte und seine Sahne eruptionsartig über ihre Füße ergoss. Dann schnupperte er, lächelte wieder, löste ihre Füße von seinem Schwanz, küsste die Fußsohlen dankbar, ging wieder in die Knie, leckte seine Sahne von ihren Füßen, spreizte danach ihre Beine und: „So, so“, sagte er, „es hat also auch dich wieder angemacht, dein Tanga ist klitschnass.“

Sie konnte nicht antworten, ihre Brust hob und senkte sich, sie keuchte. Er öffnete das Overt und drang danach blitzschnell mit der Zunge ein. Sie krallte sich in seinen Haaren fest, riss, zerrte, um dann kurze Zeit später einen lustvollen Schrei der Befreiung loszulassen. Sie zog ihn hoch, sein Gesicht glänzte, und Jonas konnte sehen, wie sie seinen Hals festhielt und sein Gesicht genüsslich ableckte, wie sich beide danach sehr heiß küssten, dann voneinander lösten und er sie auf seine Arme nahm und vermutlich ins Bad trug.

Interessante Einblicke boten sich ihm zu dieser frühen Morgenstunde. Jonas lehnte sich wieder mehr an den Fensterrahmen, dachte nach… Hatten er und Jana für andere auch solche Momente geliefert? Auch sie hatten sich zu Zeiten ihrer Sturm- und Drangzeit, wo immer es ihnen beliebte, geliebt, gefickt. Wen interessierte, wer da zusah, ob das Fenster offen oder geschlossen, das Licht an oder aus war. Die

Vorhänge auf oder zu, die Rollos oben oder unten. Unwichtig.

Man hatte einfach zu jeder Zeit die sich bietende Gelegenheit am Schopf gegriffen und genutzt und ausgelebt. Wie schön, wie unbekümmert war diese Zeit gewesen, und wie schnell im Mahlwerk auf der Erfolgsleiter in Vergessenheit geraten. Jonas atmete tief ein und aus.

Vielleicht war der Unfall ein Wink mit dem Zaunpfahl, und er bekam die Chance sein Leben noch einmal umzukrempeln. Noch einmal von vorn zu beginnen – nur mit dem Wissen, dass das Streben nach Erfolg, das richtige Leben, die Lebendigkeit, das Lachen, die Lust überhaupt alle Gefühle nicht ersetzen konnte.

Diesmal würde er es anders machen. Eine zweite Chance bekam man nicht so oft im Leben.

Wieder den Blick in den Hof, wo gerade ein verschlafener Tim mit Minka auf dem Arm aus dem Parterre-Fenster kletterte und von den beiden Mädchen erwischt wurde.

„Guckt nicht so, heute ist Samstag und keine Schule.“ „Für uns schon“, lächelte Marita, „wir haben heute unseren Deutsch-Musik-Kunsttag.

„Pah, Deutsch!“ Tim winkte ab.

„Jaja, wir wissen, Schule ist nicht so dein Ding, dafür kickst du schon fast wie Mario Götze.“

„Findet Ihr?“ Ein Strahlen zog über sein Gesicht.

Charly wuschelte in seinem Haar. „Wenn du es dann mal geschafft hast, bekommen wir sicher ein Autogramm von dir.“

„Klar doch.“

„Lass dich nicht von deiner Mutter erwischen, mit Minka“, mahnte Marita, du weißt…“

„Jaja, aber hier – ich habe ihr ein Halsband mit Leine angelegt, da passiert schon nichts.“

Marita schaute ihn ernst an. „Minka ist eine Katze, Tim. Du musst dir eins merken: Der Hund – männlich – geht an der Leine. Die Katze – weiblich – lässt sich nicht an die Leine legen, die geht immer ihren eigenen Weg.“

„Nicht meine Minka, Minka ist lieb!“ trotzte Tim.

„Ja, ist sie, Tim“, sagte Charly, „aber trotzdem pass gut drauf auf. – Wir müssen jetzt los, tschüß!“ Und dabei entschwanden die Mädchen untergehakt.

„So, Minka, jetzt darfst du runter.“ Tim ließ die Katze auf den Boden runter, und hast du es nicht gesehen, als hätte sie nur darauf gewartet, hatte sie sich des Halsbands entledigt und verschwand zwischen den Sträuchern.

Jonas konnte sich des Schmunzelns nicht erwehren. Hatten die Mädchen doch recht behalten.

Die Katze – weiblich – lässt sich nicht an die Leine legen. Wie wahr, wie wahr.

Das Haus bzw. seine Bewohner erwachten langsam. Hier und da wurden Vorhänge aufgezogen, gingen Rollos oder Jalousien nach oben, das eine oder andere Fenster wurde aufgerissen, teils um die Düfte der Nacht herauszulassen und frische unverbrauchte klare Morgenluft reinzulassen.

 

🙂

Christa Helling

DAS FENSTER ZUM INNENHOF _ Einblicke nehmen -Rückblicke zulassen

Taschenbuch (124 Seiten)

ISBN: 978-3-746737-79-9

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Buchtitel: DAS FENSTER ZUM INNENHOF – Einblicke nehmen – Rückblicke zulassen