LIEBES GESCHICHTEN – Dreizehn (13)

LIEBES GESCHICHTEN – Dreizehn (13)

4. Juni 2018 0 Von administrator

Dreizehn (13)

Valentin, der mit Iris jetzt seit dem Valentinstag zusammen war, hatte einen gemeinsamen Urlaub geplant.

Das gestaltete sich aber schwieriger als gedacht, denn Iris hatte sich vorgenommen nur dorthin zu fahren, wo der Urlaubsort oder das Land dreizehn Buchstaben haben.

„Das wird doch nichts,“ klagte er dann eines Abends, „ich möchte nicht ewig rumrätseln sondern meinen Urlaub jetzt fest planen. Lass uns etwas anderes aussuchen mit deiner 13.

Erzähl mir zum Beispiel wie viele Männer du vor mir hattest.“

„Du bist neugierig?“ fragte sie, „Na klar, das ist ja nicht nur euch Frauen vorbehalten.“ antwortete Valentin. „Du bist sehr heiß, deine roten Haare haben sicher schon viele verrückt gemacht und mit deinen schönen grünen Augen ziehst du jeden in deinen Bann.“

„So, meinst du?“ „Ja, meine ich. Und wenn ich daran denke, wie gerne ich an deinen Äpfelchen knabbere, wie ich aus dir das süße Nass heraushole. Es macht mich wahnsinnig, wenn sich das eine oder andere Tröpfchen auf deinen entzückenden kleinen Löckchen absetzt und der Duft, der aus deinen unteren Gefilden strömt und mich berauscht.

Also, sei ehrlich: wie viele Männer durften sich vor mir schon in deiner lustvollen Grotte austoben?“

„Das willst du wirklich wissen?“ fragte Iris erstaunt,

„Ja, das interessiert mich.“, flüsterte er an ihren Ohrläppchen zupfend.

„Hältst du mich etwa für ein männermordendes Weibchen?“ fragte Iris überrascht.

„Nein, das nicht.“ er drehte sich dabei leicht, um das Schulternzucken zu verbergen „Eher für eine hungrige Vampirin, die die Männer aussaugt.“

„Ich?“ Iris schaute ihn völlig konsterniert an. „Ich? Eine Vampirin? So siehst Du mich also?“ ihre Augen waren weit aufgerissen.

„Nein, ich sehe dich als mein Geschenk zu meinem Namenstag an.

Und ich bin dein Geburtstagsgeschenk, da deine Freundinnen mich dafür auserkoren hatten DEIN Valentin zu sein. Du bist ein Geschenk, das ich nicht mehr hergeben möchte.

Trotzdem würde es mich interessieren wer so meine Vorgänger waren und warum du sie, oder sie dich, was ich mir hingegen nicht vorstellen kann, wieder abserviert hast.“

Kleine Tränen schimmerten jetzt in ihren Augen, als sie den Kopf hob und atemlos flüsterte: „Du bist auch in jeder Hinsicht ein Geschenk, das ich mit niemandem teilen möchte.“

Ein Kuss folgte, der die beiden sofort wieder zusammen brachte. Seine Hände, die wieder und wieder ihren Körper streichelten, das Kleid hochschoben und ihren entzückenden, knackigen Po massierten. Dann trat er mit einem mal einen Schritt zurück und forderte: „Fang an zu erzählen.“

„Jetzt?“ fragte Iris.

„Jetzt.“ bestätigte Valentin. „Wenn du mir alles erzählt hast suchen wir uns einen schönen Urlaubsort aus.“

„Nicht nach Rom.“ sagte Iris „Das ist Leandrahs und Bastian Domizil. Nach Schottland will ich auch nicht, da waren Sonja und Thomas auf Nessie Suche.“

„Weißt du, ich könnte mit dir in die Camargue fahren und dich nackt auf einem Wildpferd reiten lassen. Ich sehe es schon vor mir, deine roten Haare flattern im Wind, dein Lächeln. Eine tolle Vorstellung. Wir könnten dort auch Töpfern oder Bogenschießen üben.“, setzte er noch hinzu.

„Klingt vielversprechend.“ lächelte Iris.

„Ist es auch. Aber bevor ich weiter darüber nachdenke erwarte ich die Aufzählung meiner Vorgänger.“

„Okay.“ gab Iris sich zahm. Sie sah sich bereits inmitten einer Herde weißer Pferde

in der Camargue reiten. Wild und ungestüm, nackt und mit den wehenden Haaren. Ihr entgegenkommend, den Pferden Einhalt gebietend sah sie Valentin, der die Zügel ihres Pferdes festhielt und sie mit einer Armbewegung um ihre Hüften einfach vom Pferd zog. Vielleicht schwang er sich auch hinter sie und sie ritten gemeinsam in die Weite der Camargue hinaus.

„Nun?“ Valentin war gespannt.

Iris rutschte auf der Couch unruhig hin und her. „Meinst du die längeren Beziehungen oder die One Night Stands?“

„Hattest du davon viele?“

Iris begann herum zu drucksen: „Sonja hatte mal so eine verrückte Idee vor ein paar Jahren und hat alle damit reingerissen.“ „Wo reingerissen?“ Valentin war jetzt sehr neugierig geworden, „Wie ich mittlerweile mitbekommen habe gibt es ja ein paar verrückte Ideen von Sonja, die aber einen gewissen Charme in der Ausführung haben.“

„Stimmt, und es ist immer super durchdacht von ihr.

Also Anja, Malon, meine Wenigkeit, Leandrah und Sonja hatten uns vorgenommen in dreizehn Wochen so viele Männer wie irgend möglich zu becircen und ins Bett zu bekommen. So nach dem Motto: einer von denen muss doch was besonderes sein. Wir haben damals noch in einer WG zusammengewohnt und Sonja hatte in dem Raum, den wir alle als Arbeitszimmer nutzten,

die Wand mit einer großen Tabelle eingerichtet. Woche eins bis Woche dreizehn war dort aufgelistet, sowie unsere Namen. Wir trugen jeden Kerl ein, den wir abschleppten. Nach dreizehn Wochen haben wir dann geguckt wer am meisten hatte.“

„Moment mal,“ sagte Valentin „das habt ihr doch jedes Mal sehen können wenn ihr jemanden eingetragen habt.“

„Nicht nach Sonjas Prinzip. Wir hatten Kärtchen beschriften müssen. Jeder hatte eine Farbe und jede Woche hatte für uns eine andere Nuance der Farbe. Diese Kärtchen kamen in eine wöchentliche Box. Erst als die dreizehn Wochen herum waren, brachte Sonja, gewissenhaft wie eine Notarin, die Kärtchen der einzelnen Wochen an. Sie wollte den Konkurrenzkampf nicht ausarten lassen.“

„Raffiniert deine Freundin Sonja, das muss ich schon sagen. Da muss „Mann“ wirklich erst einmal drauf kommen.

Und wer hatte am meisten?“

„Malon. Malon hatte einen Kommilitonen nach dem anderen. Zwischendrin auch mal einen Professor. Unter anderen auch den netten Archäologen, den sie bei den Ausgrabungen getroffen hatte.“

„Wer hatte den zweiten Platz?“ Valentin war jetzt noch neugieriger.

„Sonja. Aber auch nur knapp, denn sie hatte sich drei Mal Typen von Malon gegriffen. Malon meinte dann das hätte das Ergebnis verfälscht und wäre gegen die Spielregeln. War es wirklich und Sonja hatte die Regeln selber aufgestellt.“

„Sie hat ihre eigenen Regeln gebrochen?“

„Nein, so war das nicht. Sonja hatte sie woanders kennen gelernt. Sie waren nur mit Malon in unserer WG, nicht mit Sonja.“

„Woher wusstet ihr denn dann, dass es die gleichen Typen waren?“ fragte Valentin.
„Ganz einfach: Handynummer und Adresse mussten mit aufgeschrieben werden. Außerdem hatten die beiden so komische Vornamen, davon kann es nicht mehr in einer Stadt geben. Wirklich, wir haben uns gekringelt vor Lachen.

Und weil Malon, die Kärtchen gerade zu der Zeit in die Box geworfen hatte, als Sonja schon am Bahnhof stand um zum Rock am Ring zu fahren… Zufällig hatten die beiden das gleiche vor, und haben sich dann mit Sonja im Zug und im Zelt die Zeit vertrieben. Diese Überschneidung hätte eigentlich durchgehen müssen, aber

Sonja ist so dermaßen fair, das sie darauf dann verzichtet hat.

„Wie hießen die Knaben denn nun?“ fragte Valentin wieder.

Iris musste kichern: „Fürchtegott und Glauberecht. Sie sind Zwillinge und haben anscheinend böse Eltern mit einem guten Sinn für Humor.“ „Wie? Wie bitte heißen die beiden?“ „Du hast richtig gehört. Deren Cousin heißt Christlieb.“

„Nein, das ist ja abgefahren. Und mit denen haben Malon und Sonja…?“ „Genau. Als wir das in der Tabelle gelesen haben, haben wir solche Lachkrämpfe bekommen, dass wir Bauchschmerzen bekamen. Aber das schärfste war: die Jungs haben zeitgleich so was ähnliches gemacht. Fürchtegott ist daraus als Sieger herausgegangen.“

Valentin schlug sich vor Lachen auf die Schenkel, er konnte gar nicht mehr aufhören.

Iris konnte es ihm nicht verdenken.

Ohh ohhh was wird da noch kommen …Neugierig?

🙂

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BUCH: Liebes  Geschichten

Leseproben:

Valentinstag und die süße Verführung

Dessous – Verführung oder Verheißung

Der Anfang – Urlaub in der Camargue

aus Mittendrin – Urlaub in der Camargue

Dessous – Verführung oder Verheißung

Im Labyrinth der Gefühle